Rudern als Betriebssport

Rudern als Betriebssport?

Was verstehe ich unter Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM)?

In Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) werden innerbetrieblich Prozesse und Strukturen entwickelt und gestaltet, um die zu leistende Arbeit und das Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten und zu organisieren. Dieses soll Win-Win-Situationen herstellen, die allen Beschäftigten  und dem Unternehmen gleichermaßen zugutekommen. Durch gute Arbeitsbedingungen und gefühlter Lebensqualität am Arbeitsplatz wird auf der einen Seite die Motivation  und Gesundheit nachhaltig gefördert, während sich auf der anderen Seite die Produktivität sowie die Dienstleistungs- und Produktqualität erhöht. Fühlen sich die   Mitarbeiter wertgeschätzt steigt die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens  messbar. Im Laufe eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses sollte deshalb eine möglichst selbst- und mitbestimmende Gestaltung durch die  Mitarbeiter und eine wertschätzende Führungskultur im Mittelpunkt stehen. Nachhaltige Erfolge werden durch Förderungen im Bereich des Gesundheitswesens, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und des Arbeits-  und Gesellschaftsumfeldes erzielt.

Mitarbeiter sind das höchste Gut eines Unternehmens! Um Ausfall- und Fehlzeiten im Betrieb zu minimieren, die Motivation und Leistungsfähigkeit der Belegschaft zu erhalten oder gar zu steigern unterstützen inzwischen zahlreiche Firmen sportliche Aktivitäten Ihrer Mitarbeiter. Betriebssport stärkt nicht nur die körperliche Konstitution sondern auch das Teamgefühl und schafft somit einen freien Kopf für die tägliche Arbeit und deren Anforderungen. Die Aussicht nach Feierabend gemeinsam mit Kollegen Sport zu treiben und Spaß zu haben motiviert viele Beschäftigte, fördert die Identifikation mit dem Unternehmen und ist ein positiver Beitrag für das Betriebsklima. Für den Arbeitgeber besteht so auch eine gute Möglichkeit durch Betriebssport die Gesundheit einer alternden Belegschaft zu fördern.

Insbesondere aufgrund des niedrigen Verletzungsrisikos und der ganzheitlichen und ganzkörperlichen Beanspruchung eignet sich Rudern bestens für den Betriebssport.

Inzwischen nehmen mehr als 320.000 Mitarbeiter in Unternehmen und Institutionen in Deutschland am organisierten Betriebssport teil. Diesen Anteil möchten wir durch unser Sportangebot „Rudern“ gerne regional im Allgäu erhöhen!!

Vorteile des Rudersports in Form von Betriebssport

Betriebssport fördert den körperlichen und mentalen Ausgleich zu Deinem täglichen Arbeitsleben. Sport auf dem Wasser und in der Natur – so auch Rudern – wirkt Stress entgegen und hilft Dir wieder in die innere Balance zu kommen. Sport- und naturbegeistert kannst Du  im kollegialen Miteinander eine neue Sportart erlernen und regelmäßig ausüben wobei Spaß und Freude im Mittelpunkt steht. Deine Gesundheit wird es Dir danken!

Wir verstehen Betriebssport nicht als Konkurrenz zu den Sportvereinen, sondern als sinnvolle Ergänzung und zukunftsweisende Entwicklung in der Sportwelt.

Betriebssportgruppen

Wir bieten Dir ein neues Angebot für Betriebssport am Standort Füssen im Ostallgäu! Natur- und sportinteressierte Mitarbeiter von Unternehmen haben an unserem schönen Forggensee die Möglichkeit in Form des geförderten oder nicht geförderten Betriebssports in den unterschiedlichsten Mannschaftsbooten (Zweier, Vierer, Achter) zu rudern. Dabei werdet Ihr durch unsere lizensierten Trainer professionell betreut.

Hierfür durchlauft Ihr unser Ausbildungsprogramm der Module Anfänger, Fortgeschrittene 1 und Fortgeschrittene 2. Mit Abschluss des 3. Kurses erfolgt das sogenannte „Freirudern“. Durch einen schriftlichen und praktischen Test wird Deine Rudertauglichkeit überprüft, die die Freigabe zum selbständigen Rudern ohne Aufsicht und Anleitung beinhaltet. Durch Obleute  (Boots- und Mannschaftsverantwortliche)  aus den eigenen Reihen könnt Ihr Euch als Betriebssportler sodann weitgehend selbst organisieren. Lediglich Absprachen zur Bootsverfügbarkeit müssen getätigt werden. Im Modul Fortgeschrittene 3 könnt Ihr  neue, weitergehende Techniken und Bootsklassen (Rennboote, Skiffs, Achter) kennenlernen und mit den bisherigen Ruderkenntnissen „spielen“. Oder Ihr rudert einfach freizeitmäßig, zur allgemeinen Fitness, als sozialer Treffpunkt oder zur Entspannung in unserer herausragenden Natur.

Die Teilnehmer der Betriebssportgruppen sind keine Vereinsmitglieder. Die Belange zwischen der Sportgruppe und dem Verein werden über einen Kooperationsvertrag zwischen dem Kursgeber FaRu  und dem RCF geregelt.

Bei Interesse an neuen Herausforderungen und als Trainingsziel können wir Dir selbst organisierte Wettkämpfe (z.B. Betriebssport-Regatta) mit anderen Firmen-Teams in Aussicht stellen.

Bin ich beim Betriebssport versichert?

Betriebssport fällt in das Ressort der gesetzlichen Unfallversicherung. Damit diese allerdings greift, müssen nach der Rechtsprechung einige Grundsätze erfüllt sein:

  • Der ausgeübte Sport soll ein Ausgleich für körperliche, geistige oder nervliche Belastungen sein. Deshalb sind Wettkämpfe, z. B. wenn Mannschaften verschiedener Unternehmen gegeneinander antreten, nicht versichert.
  • Der Betriebssport muss regelmäßig – mindestens einmal monatlich – stattfinden und der Mitarbeiter muss daran ebenfalls regelmäßig teilnehmen.
  • Der Teilnehmerkreis sollte sich in der Hauptsache auf die Mitarbeiter beziehen, wobei es auch möglich ist, dass sich mehrere Arbeitgeber zusammenschließen, um einen Betriebssport anzubieten.
  • Zeiten, Orte und Aktivitäten müssen vom Unternehmen organisiert bzw. vorgegeben werden.

Der Arbeitgeber muss die Entgeltfortzahlungen auch dann tätigen, wenn sein Angestellter in seiner Freizeit einen Sportunfall erlitten hat. Nach § 3 des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EFZG) können Beschäftigte, die infolge einer Krankheit arbeitsunfähig sind, für höchstens sechs Wochen weiterhin ihr Bruttomonatsgehalt verlangen. Der Grund der Erkrankung  wird auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht angegeben geht den Arbeitgeber dabei in der Regel auch nichts an.

Die Entgeltfortzahlung kann unter bestimmten Umständen jedoch verweigert werden. So z. B. wenn der Arbeitnehmer die Krankheit durch Leichtfertigkeit selbst verschuldet hat. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn er besonders leichtfertig (Rauchen, Drogen, Alkohol) gehandelt und sich deshalb die Krankheit zugezogen hat oder wenn er eine besonders gefährliche Sportart ausübt bei der das Verletzungsrisiko sehr hoch ist.

Zuschüsse des Arbeitgebers im Betriebssport

Verfügt das Unternehmen über eine eigene Betriebssportanlage dann  steht die Nutzung durch die Mitarbeiter im überwiegenden betrieblichen Interesse und unterliegt somit nicht dem Lohnsteuer- und Sozialversicherungsabzug. Ein steuerpflichtiger geldwerter Vorteil entsteht grundsätzlich jedoch dann, wenn der Arbeitgeber ganz oder teilweise für die Mitgliedsbeiträge des Arbeitnehmers in Sportvereinen oder Fitnessclubs aufkommt.

Auf den aus der Übernahme von Mitgliedsbeiträgen entstehenden geldwerten Vorteil ist die 44-Euro-Sachbezugsfreigrenze anwendbar, mit der Folge, dass die vom Arbeitgeber getragenen Aufwendungen keinen steuerpflichtigen Arbeitslohn darstellen. Voraussetzung für die Anwendung der 44-Euro-Sachbezugsfreigrenze ist, dass der Arbeitgeber den Vertrag mit dem Betreiber abschließt und auch mit ihm direkt abrechnet.

Zuschüsse des Arbeitgebers im Betriebssport

Verfügt das Unternehmen über eine eigene Betriebssportanlage dann  steht die Nutzung durch die Mitarbeiter im überwiegenden betrieblichen Interesse und unterliegt somit nicht dem Lohnsteuer- und Sozialversicherungsabzug. Ein steuerpflichtiger geldwerter Vorteil entsteht grundsätzlich jedoch dann, wenn der Arbeitgeber ganz oder teilweise für die Mitgliedsbeiträge des Arbeitnehmers in Sportvereinen oder Fitnessclubs aufkommt.

Auf den aus der Übernahme von Mitgliedsbeiträgen entstehenden geldwerten Vorteil ist die 44-Euro-Sachbezugsfreigrenze anwendbar, mit der Folge, dass die vom Arbeitgeber getragenen Aufwendungen keinen steuerpflichtigen Arbeitslohn darstellen. Voraussetzung für die Anwendung der 44-Euro-Sachbezugsfreigrenze ist, dass der Arbeitgeber den Vertrag mit dem Betreiber abschließt und auch mit ihm direkt abrechnet.

Bayerischer Betriebssport-Verband Süd e.V.

Betriebssportler aus den Regierungsbezirken Niederbayern, Oberbayern und Schwaben sind beim Bayerischen Betriebssport-Verband Süd e.V. mit Sitz in München organisiert. Dieser Verband hat es sich zum Ziel gesetzt, Betriebssportler in Belangen des Vereinsrechts und Aus- und Weiterbildung zu unterstützen, sie zusammenzuführen  und an sportlichen Wettstreiten teilhaben zu lassen. Sportler einer Betriebssportgemeinschaft können günstig über einen Sammelversicherungsvertrag absichert werden.

Der B B V – Süd bietet seinen Mitgliedern derzeit in den Sparten Fußball, Kegeln, Schach, Squash, Tischtennis, Volleyball und Nordic Walking organisierten Sport- und Spielbetrieb an wobei das Angebot ständig erweitert wird.

Überregionale Sportevents, wie z.B. Deutsch Betriebssportmeisterschaften werden durch den Dachverband „Deutscher Betriebssportverband“ und über den Europäischen Betriebssportverband bekannt gegeben.